Unistress.
So langsam bekomm ich (nach endloser Zeit des Rumhängens und Nichtstuns) auch wieder eine Idee davon. Ich versuche jetzt seit bestimmt schon 3 Stunden, einen passenden Stundenplan zusamenzustellen. Aber entweder erreiche ich zu wenig Leistungspunkte mit meiner Kombination, oder ich komm auf zu viele Semesterwochenstunden. Es ist wie verhext. Ich bin sogar schon am Überlegen ob ich die Demütigung auf mich nehmen soll, bei der Fachschaft anzufragen ob sie mir helfen könnten. Aber- nein, ... nein das werde ich nicht tun. Lieber warte ich einfach noch ein bisschen und hoffe dass sich das Problem unter irgendwelchen unerklärlichen Umständen von selber löst. (Ich krieg einfach meinen A**** nicht hoch.)
War aber vorgestern endlich mal wieder im Kino. Zum ersten Mal seit gefühlten 3 Jahren. (Letztes Mal haben meine Augen im Mai eine Kinoleinwand erblickt, glaube ich...) Obwohl ich jedem erzähle, wie gerne ich ins Kino gehe- letztendlich gehe ich vielleicht 4, 5 mal im Jahr. Ja immer wenn ich in diesen roten gemütlichen Sesseln sitze, inmitten der freudig gespannten Menschen, gedämpftes Rascheln, Murmeln und Popcornkauen um mich herum, schwöre ich mir, diesmal nicht eine allzu lange Zeit bis zum nächsten Kinobesuch verstreichen zu lassen. Und bei fast jeder Filmvorschau flüstere ich meiner Begleitung enthusiastisch zu, "den Film muss ich mir unbedingt angucken"- habe es in diesem Moment tatsächlich fest vor- ...um es dann einige Tage/Wochen später wieder verdrängt, vergessen zu haben, oder es für unwichtig und zu teuer zu befinden. (Und, ich krieg wieder meinen A**** nicht hoch.) ...
Naja. Eigentlich wollte ich ja was zum Film schreiben. Den konnte ich nämlich nicht so einfach ignorieren, da es sich um die Romanverfilmung von "Das Parfum" handelt. Das Parfum! Eins der eindrucksvollsten und bestgeschriebenen Bücher unserer Zeit. Zwar im Deutschunterricht zum ersten Mal gelesen, aber dafür sofort begeistert verschlungen. Und ungeduldig auf die Verfilmung gewartet... Jetzt ist sie da, und ich muss sagen, ich finde sie toll. Es war mir von Vornherein bewusst, dass der Film niemals das Buch erreichen würde (ist ja auch immer so), und dass einige Aspekte (wie- verdammt- will man Gerüche bildlich darstellen?!) sehr schwer zu veranschaulichen sind- aber unter diesen Voraussetzungen ist es, finde ich, Tom Tykwer und seinen Leuten wirklich gelungen, die Atmosphäre einzufangen. Außerdem ist der Grenouille- Darsteller unglaublich gut. Und ich liebe Dustin Hoffman. Eigentlich wollte ich jetzt noch ein Foto hinzufügen aber es funktioniert mysteriöserweise nicht. Hm. Soll wohl nicht sein.
Dann wünsch ich euch eben ohne Foto noch einen tollen Rest vom Tag,
Elena.

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